Geschichte: Vom Kettelerruf zum SOLIDARISCH

"Nichts ist in einem Verband wichtiger als der Fluss von Informationen" könnte das Ansinnen des früheren KAB Diözesansekretärs Eugen Hahner gewesen sein, als er im Oktober 1947 mit Genehmigung der "Information Control Division" (ICD) der amerikanischen Militärregierung (OMGUS) den "Kettelerruf - Werkbrief der Katholischen Arbeiter- Männerbewegung im Bistum Fulda" für ehrenamtlich Tätige im Verband herausgab.

Später als "Werkbrief der KAB des Diözesanverbandes Fulda" bis "Mitteilungen und Informationen für Führungskräfte der KAB im Diözesanverband Fulda" wurde der Kettelerruf 2 bis 4 mal jährlich bis 1982 unter der Verantwortung von KAB Diözesansekretär Hajo Meid erstellt.

Von seiner Einstellung 1982 bis 1991 erstetzten lose "Rundbriefe" eine gebundene Informationsschrift in der KAB Diözesanverband Fulda.
Unter der Regie des damaligen Diözesanvorsitzenden Ludwig Unger wurde 1991 erstmals "KAB SOLIDARISCH - Mitteilungen des Diözesanverbandes Fulda der KAB" im DIN A 4 Format mit einer Auflagenhöhe von 600 den Verantwortlichen der KAB im Bistum Fulda zur Verfügung gestellt.

Mitte 1996, mit der Anschaffung eines Risographen im Diözesansekretariat, ergab sich erstmals die Möglichkeit, relativ kostengünstig ein "Druckwerk" zu erstellen, das alle Mitglieder erreichen konnte. Zurück zum, vom "Kettelerruf" bekannten, DIN A 5 Format erschien im Juni 1996 erstmal "SOLIDARISCH" unter der Regie von KAB Diözesansekretär Michael Schmitt. Im ersten Halbjahr noch unregelmäßig aufgelegt, wurde das Diözesanorgan ab 1997 10 mal jährlich im Eigendruck erstellt.

Ab September 2009 druckte die Gemeindebreifdruckerei in Groß Oesingen 10 mal jährlich SOLIDARISCH in einer Auflagenhöhe von über 2.000 Exemplaren mit einem durchschnittlichen Seitenumfang von 24 Seiten je Ausgabe.  Zwischenzeitlich wurde die Zahl der Ausgaben der bundesweiten Mitgliederzeitung IMPULS angepasst, d. h. in der Regel werden 6 Ausgaben pro Jahr produziert. Mit der niedrigeren Ausgabezahl hat sich jedoch der durchschnittliche Seitenumfang deutlich erhöht.

Ab August 2013 wird SOLIDARISCH auf 100 % Altpapier gedruckt und ist mit dem "Blauen Engel" ausgezeichnet. KAB spricht nicht nur über Nachhaltigkeit und stellt Forderungen auf, sondern handelt auch.

Zur Nachhaltigkeit von SOLIDARISCH

Wir reden nicht nur – wir handeln !

Hintergrundinformationen

SOLIDARISCH ausgezeichnet mit dem „Blauen Engel“

Der Blaue Engel ist die erste und älteste umweltschutzbezogene Kennzeichnung der Welt für Produkte und Dienstleistungen. Auf freiwílliger Basis können Angebote mit positiven ökologischen Eigenschaften gekennzeichnet werden.

Der „Blaue Engel“ ist ein klares und verlässliches Erkennungsmerkmal mit konkretem Informationswert:

  • das „weil“ im Logo „Blauer Engel“ sagt klar und deutlich, warum das jeweilige Produkt ausgezeichnet ist,
  • Verbraucher erkennen eindeutig das wesentliche Schutzziel, z. B. „schützt die Ressourcen“ bei Papierprodukten aus 100 % Altpapier,
  • ausgezeichnete Produkte zeigen den nachvollziehbaren ökologi       schen und / oder gesundheitlichen Vorteil.
  • Klare und objektiv geprüfte Umwelteigenschaften mit gleichbleibender Qualität

Der „Blaue Engel“ ist ein garantiert neutrales Kennzeichen für Produkte und Dienstleistungen, die im Vergleich zu konventionellen Produkten …

  • die Umwelt weniger belasten,
  • Ressourcen bei der Herstellung sparen,
  • weniger Ressourcen bei Nutzung und Entsorgung verbrauchen,
  • keine für die Umwelt oder Gesundheit schädlichen Substanzen enthalten,
  • dabei trotzdem ihre Funktion (Gebrauchstauglichkeit) in hoher Qualität erfüllen.


Glaubwürdigkeit und Kompetenz durch …

  • das Umweltbundesamt, das die technischen Kriterien erarbeitet,
  • die Expertenanhörung mit Vertretern aus Industrie und anderen Fachkreisen,
  • die Jury Umweltzeichen mit Vertretern vom HDE, BUND, BDI, NABU, DGB, vzbv, SWR sowie von Stiftung Warentest, Kirchen, Länderumweltministerium, Kommunen und Wisssenschaft beschließen die Vergabe eines neuen Blauen Engels,
  • RAL, der die Vergabe mit den Zeichennehmern organisiert,
  • das Bundesumweltministeriums, dem Täger des Blauen Engels.

SOLIDARISCH aus 100 % Altpapier !
Altpapier ist nicht mehr gleich Altpapier. Die Jury Umweltzeichen hat das Altpapier in fünf Klassen mit zahlreichen Untergruppen eingeteilt. Damit Papier den „Blauen Engel“ erhält, müssen mindestens 65 % des verwendeten Altpapiers aus den sogenannten „unteren, mittleren und krafthaltigen“ Altpapiersorten stammen. Das heißt nichts anderes, als das 65 % des verwendeten Altpapiers z. B. aus Ihrem gesammelten Altpapier stammen. Lediglich 35 % des Altpapiers stammen von Sammlungen, z. B. aus Druckereien, wo unbedruckte Abfälle o. Ä. gesammelt werden.

Nach vom Umweltbundesamt veröffentlichen Zahlen erreichen wir mit diesem SOLIDARISCH gegenüber den bisherigen Ausgaben auf Standardpapier eine Ressourcen-Einsparung von

3.862 ltr. Wasser – 331 kWh Energie – 243 kg Holz

Die Gemeindebriefdruckerei, bei der wir SOLIDARISCH  drucken lassen, hat die Genehmigung des Umweltbundesamtes dieses Produkt mit dem „Blauen Engel“ auszuzeichnen.