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28.06.2019

KAB: Weltfrieden ist ohne sozialen Frieden nicht machbar

„Frieden ist nur mit sozialem Frieden national und international zu erreichen!“ Dies betont KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann aus Anlass der Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrages heute am 28. Juni vor genau hundert Jahren.

Der Weltfrieden kann „nur auf dem Boden der sozialen Gerechtigkeit aufgebaut werden“. Diese Forderung aus dem Versailler Vertrag ist aktueller denn je. Dies erklärt die KAB Deutschlands aus Anlass des Jubiläums.

Hundert Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages und der Gründung der Internationalen Arbeitsorganisation durch den Versailler Vertrag bestehen immer noch Arbeitsbedingungen, „die für eine große Anzahl von Menschen mit so viel Ungerechtigkeit, Elend und Entbehrungen verbunden sind, dass eine den Weltfrieden und die Welteintracht gefährdende Unzufriedenheit entsteht“.

Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in vielen Ländern der Erde leiden immer noch unter ungeregelte und lange Arbeitszeiten, Kinderarbeit, niedrige Löhne und Ausbeutung, Sklaverei, Berufskrankheiten sowie Arbeitsunfälle und einer fehlenden Alters- und Invaliden- beziehungsweise Krankenversicherung, wie sie vor 100 Jahren angemahnt wurde. „Auch ein Jahrhundert nach der Gründung der ILO wird der unternehmerische Profit über die Würde der Arbeitenden gestellt. Prekäre Arbeitsververhältnisse dominieren in vielen Bereichen auch die digitale Arbeitswelt. Die Aufgabe der Arbeitsorganisation ist notwendiger denn je“, so Luttmer-Bensmann.

Jubiläum ist Auftrag für die Zukunft

Deutschland und der deutschen Wirtschaft, die global aufgestellt ist, komme eine besondere Verantwortung zu, um die Kernarbeitsnormen und Arbeitsrecht-Resolutionen in allen Produktionsschritten und -ketten umzusetzen und zu garantieren, so die KAB Deutschlands. „Das 100-jährige Jubiläum der Ilo ist ein wichtiger Anlass sich des Auftrages, den der Versailler Friedensvertrag ausdrücklich einfordert, zu erinnern und zukünftig intensiver zu gestalten“, so der KAB-Bundesvorsitzende. Die Internationale Arbeitsorganisation müsse noch stärker ihrer Verantwortung als sozialer Gestalter der Globalisierung gerecht werden, da immer noch 80 Prozent der Arbeitenden im informellen Sektor beschäftigt sind und nicht durch die relevanten ILO-Übereinkommen geschützt werden.

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