
Aus dem Selbstverständnis Kirche zu sein, verwurzelt in der Arbeiterbewegung, ist die KAB "Kirche in der Welt der Arbeit und Stimme der Arbeitnehmer in der Kirche". Auf dem Fundament des christlichen Glaubens und der christlichen Sozialethik leistet der katholische Sozialverband seinen Beitrag zur Bewahrung und Förderung einer solidarischen und gerechten Gesellschaft nicht nur auf nationaler Ebene. Mit einer gezielten Bildungsarbeit motiviert und qualifiziert die KAB Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für eine aktive Teilnahme und Teilhabe am politischen Geschehen. Praktische Hilfen bietet die KAB ihren Mitgliedern im Rahmen von sozial- und arbeitsrechtlicher Beratung und im Ernstfall auch Vertretung.
1902 schlossen sich regionale Katholische Arbeitervereine, darunter der 1887 gegründete "St. Josephs-Verein" der Stadtpfarrei Fulda, zusammen und gründeten u. a. auf Bestreben des damaligen Fuldaer Bischofs Adalbert Endert den "Verband der katholischen Arbeitervereine der Diözese Fulda". Als einer der "kleinen Diözesanverbände" durchlebte der
Diözesanverband Fulda die Wirren des 20. Jahrhunderts und zählt heute knapp 4000 Mitglieder sowie 250 Mitglieder in der Jungen KAB in über 70 Ortsgruppen/Vereinen. Er teilt sich in die drei Bezirksverbände
Rhön/Vogelsberg,
Main-Kinzig und
Nordhessen um die Metropolen Fulda, Hanau und Kassel. Die Bezirksverbände werden vom Nikolaus-Groß-Haus in Fulda betreut. Mit weiteren 25 Diözesanverbänden ist die KAB des Bistums Fulda in der
KAB Deutschland e. V. zusammengeschlossen. Darüber hinaus ist die KAB Mitglied der
Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (WBCA).